Elektrozaun als Wildschadensverhütung - Die Maissaat richtig schützen

29. April 2015: Die Wildschadensverhütung ist eine wichtige Aufgabe der Jäger und setzt ein gutes Verhältnis zu den Landwirten voraus. Landwirte und Jäger sind bestrebt Wildschäden möglichst nicht entstehen zu lassen oder so gering wie möglich zu halten - durch rechtzeitige Meldung der Einsaat von wildschadensgefährdeten Kulturen wie zum Beispiel Mais. Wird Mais unmittelbar in Waldnähe gelegt, ist der Kampf gegen das Schwarzwild sehr schwer. Eine Gefährdung ist besonders bei frisch gelegtem Mais und später, wenn der Kolben in die Milchreife gelangt und dann bis zur Ernte. Wegen der langen Zeitspanne der Gefährdung ist es sinnvoll, mit Elektrozäunen zu arbeiten. So setzen die Jäger in Patzmannsdorf seit Jahren bei der Wildschadensverhütung im Revier einen Schwerpunkt auf dieses Instrument. Gerade Sauen reagieren sehr empfindlich auf Strom. Die Elektrozäune werden nicht nur einmal für ein Jahr aufgestellt, sondern Jahr für Jahr, damit das Wild (Schwarzwild, Rehwild) mit dieser neuen Gegebenheit leben lernt.

Wenn die Elektrozäune fertig montiert sind, ist die Arbeit noch nicht vorbei. In regelmäßigen Abständen muß dieser dann das ganze Jahr über bis zur Ernte kontrolliert werden. Wenn bei den Arbeiten und Streifzügen durchs Revier Unrat gefunden wird, wird dieser auch gleich eingesammelt und entsorgt. Obwohl es in unserer Gemeinde möglich ist, zwei Mal im Monat den Sperrmüll, alte Geräte usw. am Bauhof abzugeben, findet man so einiges an Müll in den G'stettn.

>> Jagdgesellschaft Patzmannsdorf